Sven Rühl
Autor & Podcaster
Ich bin Sven Rühl, Autor, Podcaster und Student der Sozialen Arbeit (B.A.) aus Eschborn am Taunus. In meinen Büchern, Lesungen und Projekten beschäftige ich mich mit Themen wie Mobbing, mentaler Gesundheit, Freundschaft, Liebe, Selbstfindung und queeren Lebensrealitäten.
Mit meinem Debütroman „Ich bin Chris!“ erzähle ich eine Geschichte über Mut, Selbstfindung, Mobbing und den Weg, zu sich selbst zu stehen. In „Chris & Tobi – Zwischen Liebe, Alltag und Zukunft“ geht die Geschichte weiter und beschäftigt sich mit dem Leben nach dem Coming-out, dem Schulabschluss, einer Beziehung im Alltag und der großen Frage, wie die eigene Zukunft eigentlich aussehen soll.
Mit Lesungen, Workshops, meinem Podcast „Ungeschnitten.Echt.“ und der Kampagne #ichbingegenmobbing möchte ich Menschen erreichen, Gespräche anstoßen und Themen sichtbar machen, über die häufig noch zu wenig gesprochen wird.


Engagement & mein Weg
Gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement begleitet mich schon seit vielen Jahren. Besonders wichtig sind mir Offenheit, Respekt, Vielfalt und ein starkes Miteinander. Auch in der Fasnacht bin ich seit 2018 aktiv und beschäftige mich inzwischen außerdem stärker mit Themen aus meiner Heimatstadt Eschborn und engagiere mich dort kommunalpolitisch.
Meine Arbeit als Autor, Podcaster und Workshop-Leiter bleibt davon bewusst unabhängig. Mir ist wichtig, mit unterschiedlichsten Menschen, Schulen, Organisationen und Institutionen zusammenzuarbeiten, unabhängig von politischen Parteien oder persönlichen Überzeugungen.
Neben meiner Arbeit als Autor verfolge ich einen Traum, der mich bereits seit meiner Schulzeit begleitet: Ich studiere Soziale Arbeit (B.A.). Mein Weg dorthin war nicht geradlinig. Nach meinem Hauptschulabschluss absolvierte ich zunächst meinen Realschulabschluss und anschließend mein Fachabitur, bevor ich schließlich die Zulassung zum Studium erhielt.
Für mich zeigt dieser Weg bis heute: Nicht jeder Lebenslauf muss gerade verlaufen. Manchmal braucht es Umwege – aber Träume sind trotzdem dafür da, verfolgt zu werden.
Mit Wissen Verantwortung übernehmen
Stillstand war für mich noch nie eine Option. Ich bin überzeugt, dass eine gute Arbeit mit Menschen bedeutet, sich selbst kontinuierlich weiterzuentwickeln. Deshalb gehören Fort- und Weiterbildungen seit vielen Jahren fest zu meinem beruflichen und ehrenamtlichen Weg.
Bereits in meinen bisherigen Tätigkeiten, unter anderem als Teilhabeassistenz und im Jugendamt, durfte ich zahlreiche Qualifikationen erwerben und an vielfältigen Fortbildungen teilnehmen. Gleichzeitig bilde ich mich auch in meinem Ehrenamt als Jugendleiter und Vorstandsmitglied regelmäßig weiter.
Meine Schwerpunkte liegen dabei auf Themen der Sozialen Arbeit, der Kinder- und Jugendarbeit sowie den Herausforderungen der digitalen Lebenswelt. Besonders wichtig sind mir Fortbildungen zu den Themen mentale Gesundheit, Mobbing erkennen und professionell handeln, Konfliktmanagement, Gewalt im häuslichen Umfeld, sexualisierte Gewalt, Kinderschutz, Prävention und der sensible Umgang mit Menschen in belastenden Lebenssituationen.
Diese Weiterbildungen helfen mir nicht nur dabei, fachlich auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Sie geben mir auch neue Perspektiven, Methoden und Handlungsmöglichkeiten, die ich täglich in meine Arbeit als Autor, Podcaster und Referent einfließen lasse. Denn jeder Mensch verdient es, auf jemanden zu treffen, der nicht nur zuhört, sondern auch über das nötige Wissen verfügt, um kompetent begleiten und unterstützen zu können.
Wer mit Menschen arbeitet, trägt Verantwortung. Deshalb werde ich auch in Zukunft regelmäßig neue Qualifikationen erwerben und mich kontinuierlich weiterbilden, damit ich Menschen bestmöglich begleiten, stärken und unterstützen kann.

Meine Projekte

SvePO
Podcast
In meinem Podcast spreche ich mit Gästen über gesellschaftliche Themen.

Anna Becker
#ichbingegenmobbing
Mit der Kampagne #ichbingegenmobbing setze ich ein Zeichen gegen Mobbing.

Wie ich zum Schreiben gekommen bin
Mein Weg zum Schreiben begann eigentlich schon vor einigen Jahren. 2020 schrieb ich mein erstes Buch mit dem Titel „Du Scheiß Schwuchtel!“. Das Manuskript war fertig und ich hatte sogar vor, es an einen Verlag zu schicken. Doch dann passierte ein ärgerlicher Fehler. Ich dachte, ich hätte nur eine Kopie gelöscht, in Wirklichkeit war es das Original. Mein gesamtes Manuskript war verschwunden.
Trotzdem hat mich das Schreiben nie ganz losgelassen. Auch wenn ich danach lange kein großes Projekt mehr begonnen habe, habe ich immer wieder kleine Texte geschrieben, Gedichte, Gedanken oder persönliche Worte. Besonders gerne habe ich meinem Ehemann Liebesbriefe geschrieben. Schreiben war für mich schon immer eine Möglichkeit, Gefühle auszudrücken und Dinge zu verarbeiten.
Im August 2024 gab es dann ein Ereignis, das vieles verändert hat. In der Selbsthilfeberatung, in der ich aktiv bin, nahm sich ein junger Mensch aufgrund von Mobbing das Leben. Dieses Erlebnis hat mich tief getroffen und mich zum Nachdenken gebracht. Mir wurde klar, dass wir als Gesellschaft noch viel mehr tun müssen, besonders für junge Menschen, die sich allein fühlen.
Dieses Ereignis war für mich der Moment, wieder ernsthaft mit dem Schreiben zu beginnen. Ich wollte Geschichten erzählen, die berühren, Mut machen und zeigen, dass niemand mit seinen Erfahrungen allein ist. So entstand mein Weg als Autor.

